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Danke, danke, ich bin Beifall gewöhnt.

Unter der Überschrift "Kunden für das Zentrum" kommt der Gewerbeverbandschef Herr Horst Jirgl in der SZ vom 15. April 2005 zu Wort:
" Horst Jirgl, dessen Wiederwahl im kommenden Jahr ansteht, musste bei der Mitgliederversammlung allerdings auch auf Kassenprobleme seiner Organisation aufmerksam machen. Unter seinem Amtsvorgänger, Günter Bodendörfer, der mittlerweile aus dem Gewerbeverband ausgetreten ist, sei die Vereinskasse nicht ordnungsgemäß geführt worden. "Einige Belege aus dem Jahren 2001 bis 2003 haben gefehlt", so Jirgl, doch mittlerweile habe man wieder alles bestens im Griff."


Tja, so sind sie halt, die Ritter des Kleinstadtadels. Da weiß ich dann wirklich nicht wen ich jetzt mehr zum Kotzen finden soll, die schlaumeierische Dummheit, die da einen Zusammenhang zwischen angeblich fehlenden Rechnungen und meinem Austritt andeuten will, oder den Lohnschreiber, der die erhoffte Sensation feixend in die Tastatur haut.

Wie immer, kein Wort über die Vernichtung des Mittelstandes durch großflächigen Einzelhandel, oder über die skandalösen und bürgerfeindlichen Vorgänge um die künftigen Stromlieferanten. Nein, weil wir sind ja nicht blöd. Wir legen uns niemals mit der Macht und dem Geld an, schon gar nicht dann, wenn unsere Feigheit unsere Mitbürger die Existenz kosten könnte. Weil schließlich, auf Einzelschicksale kann keine Rücksicht genommen werden.

Wie gesagt, zum Kotzen, die Bande

GBo